ZCH048 Mad Max: Töffli-Buebe

Wir hatten für diese Folge - fast schon ungewohnt - keinen Gast, und konnten uns auf unsere Kernthemen Kino, Kraftfahrzeuge und Klugscheissen zurückbesinnen. Wir wünschen gute Unterhaltung!

In dieser Folge mit dabei:

avatar Ferdi
avatar Thomas

4 Gedanken zu „ZCH048 Mad Max: Töffli-Buebe

  1. Bernhard

    Wieder mal sehr interessant…
    Bezüglich Tesla seit ihr mir aber immer noch zu optimistisch – das Problem ist nicht gelöst. Der Tesla ist nur die Perversion des Elektroautos von vor 100 Jahren – schon damals drehten die Reifen durch…

    Elektroautos vor hundert Jahren ist ein alter Hut – und die Probleme sind im Grunde heute noch die gleichen… Damals hatten sie 80 km Reichweite [1] in einem 1000 Kilo-Auto [1] – Tesla schafft heute das 5 fache in 2000 Kilo.
    Was die Akkutechnologie angeht hat sich also eingies getan – Faktor 5 in der Reichweite, geteilt durch das Gewicht schätze ich einen Faktor 2,5 bei der Energiedichte…
    Mit 10 kg Diesel (ca. 12 l) komme ich gleich weit wie mit 1000kg Lithium-Ionen Akkus – da fehlt ein Faktor 100…
    Meiner Ansicht nach hat damals das Elektroauto wegen der fehlenden Energiedichte verloren und es wird auch heute Probleme haben solange das Problem mit der Energiedichte in Batterien nicht sinnvoll gelöst ist – und ich finde es halt nicht sinnvoll immer 1 Tonne mitzuschleppen (Stichwort Energiebilanz)…

    Mit einer Powerwall wird man seinen Tesla nicht tanken können – da passen nur 10 kWh rein – in den Tesla mit der grossen Reichweite passen 85 kWh…
    85 kWh auf 400 km ist übrigens verdammt viel!!! 85 kWh verbraucht in Privathaushalt in 10 Tagen – das lässt sich mit der Powerwall abdecken und das ist auch die Zielgruppe, aber halt nicht das rumfahren mit dem Tesla!

    Quellen
    [1] http://www.spiegel.de/einestages/elektroauto-revolution-vor-100-jahren-a-947600.html

    1. nethad Beitragsautor

      Ja, das Energieproblem ist mit dem Tesla noch nicht gelöst, da gebe ich dir recht.
      Das Problem ist nur, dass das Diesel-Auto ja nicht weniger Energie braucht: http://www.energie.ch/mobilitaet

      Klar, bist du gewichtsmässig mit Diesel/Benzin klar im Vorteil, aber das wird in Zukunft einfach nicht mehr möglich sein.

      Falls du ihn nicht ohnehin schon gelesen hast, empfehl ich dir nochmal den Artikel von Wait but Why: http://waitbutwhy.com/2015/06/how-tesla-will-change-your-life.html
      Du wirst zwar nicht fundamental Neues lernen, aber es bietet ein gutes Gesamtbild über die jetzige Energiesituation und erklärt sehr schön, was es eigentlich bedeutet, das ganze Oel zu verbrennen und warum wir Firmen und Autos wie den Tesla brauchen.

  2. Judihui

    Wann ist eigentlich Bernhard mal zu Gast im Podcast? Mir scheint der hat etwas zu erzählen 🙂

  3. Flo

    Das mit dem Tesla fand ich auch sehr ineressant. Vielen Dank für die Zusammenfassung. Lange Artikel auf Bildschirmen zu lesen ist überhaupt nicht mein Ding;) Ich kann das Gefühl so gut nachvollziehen, dass man sich auf die Zukunft freut und sich so Momente wie ein selbstfahrendes Taxi, herbeisehnt. Und generell klingt alles logisch und erneuerbare Energieen oder Firmen wie Tesla sind einfach der totale Grund zum Optimismus. Technische Lösungen hat man auf kurz oder lang immer gefunden. Da mache ich mir null Sorgen.
    Ich musste auch an den neuen Podcast von Wrint denken. In der Folge mit Thomas Brandt “der Sozialstaat”, reden Sie über die fortschreitende Automation in der Wirtschaft und die dadurch wegfallenden Arbeitplätze. In dem Zusmmenhang gehts auch um das bedingungslose Grundeinkommen.
    Ich finde es interessant, dass in diesen Debatten oft diffuser Pessimismus den regiert. Ich frag mich, woher das kommt, wenn doch der Trend nicht mehr aufzuhalten ist…

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